Mittwoch, 30. September 2015

Blumax iPhone Ledertasche


BLUMAX Apple iPhone 6 Ledertasche

 




Da ich mit der Original Apple Lederhülle für mein iPhone 6 nicht sehr zufrieden war, musste natürlich eine neue Tasche her. Jetzt nutze ich diese. Die BLUMAX Apple iPhone 6 Ledertasche für knapp 20€ hält in jeder Hinsicht, was sie verspricht.
BLUMAX Apple iPhone 6 Ledertasche
 Wallet "N°4"

handgearbeitete Slim Fit Lederhülle
2 Kartenfächer
Standfunktion
gefütterte Klappe
Kaffeebraun
ohne Clip
für iPhone 6 und 6S

19,90€



Design


Meine Tasche ist kaffeebraun. Die Farbe macht ihrem Namen alle Ehre, denn die Farbe ähnelt tatsächlich der eines Kaffees mit einem Schuss Milch darin.

Die Farbe ist dezent und unauffällig. Sie verleiht dem iPhone etwas Edles, was gut geschützt werden muss. Der blumax Schriftzug auf der Vorderseite ist nur leicht eingraviert und prangt nicht übertrieben auf dem Produkt. Auf der Innenseite ist der Schriftzug zusammen mit einem Lederzeichen und einem ‚Designed in Germany‘ nochmals ins Leder gestempelt.

Vernäht ist die Tasche mit hellbraunem Faden, der sich gut von der Farbe der Tasche unterscheidet und als Designelement einen ansehnlichen Kontrast bildet.

Die Tasche gefällt mir gut. Auch die Aussparung für die Kamera auf der Rückseite sieht nicht abgehackt aus, sondern fügt sich mit ihrem rundlichen Ausschnitt gut ins Gesamtbild.

Die angeklebte Kunststoffhülle unterscheidet sich in der Farbe nur wenig von der dunkelbrauneren Farbe der Innenhülle. Die etwas dunklere Farbe passt exakt zu den versiegelten Rändern der Hülle.

Die Hülle ist noch in anderen Farbnuancen erhältlich, die aber alle mehr oder weniger natürlich aussehen. Die meisten sind Abstufungen des Brauntons, aber auch ein antikes Lila ist erhältlich sowie eine Hülle in Pink für die Mädels. Mir gefallen alle Farben gut. Die Hülle eignet sich somit für Privat- wie Geschäftsleute gleichermaßen, einfach weil sie nicht so poppig und übertrieben aussieht.








Passform und praktischer Nutzen


Die Blumax Ledertasche ist für das iPhone gemacht. Das Telefon passt perfekt in die gummierte Kunststofffassung und lässt sich kinderleicht einclipsen, ohne dass Spannungen entstehen oder das iPhone darin herumwackelt. Außerdem steht beim Zuklappen der Hülle nichts über. Die Hülle ist weder zu groß noch zu klein. Auch die Anschlüsse sind ohne Probleme nutzbar. Das Smartphone lässt sich aufladen, mit Kopfhörern nutzen, in der Lautstärke verstellen oder stumm schalten, ohne dass es aus der Hülle genommen werden muss.

Besonders erwähnenswert finde ich in diesem Zusammenhang noch, dass die schönen Designelemente des iPhones wie Knöpfe und Farbgestaltung nicht versteckt werden. Man kann trotz Hülle noch die Farbe des iPhones erkennen und die Knöpfe lassen sich bedienen, wie es von Apple vorgesehen ist. Die Hülle dient also wirklich nur dem Schutz und behindert weder Bedienkomfort noch Schönheit. Das muss man erstmal hinkriegen und es ist blumax bei dieser Hülle wirklich gut gelungen.





Die Kartenfächer sind ebenfalls perfekt ausgeschnitten. Die Schlitze haben die perfekte Breite und das Fach ist tief genug, um die Karten einzustecken, ohne dass sie herausfallen. Sie rutschen aber auch nicht so tief in die Hülle, dass man den Druck nicht mehr erkennen kann. So sind zwei Karten stets griffbereit.






Außerdem kommt die Hülle ohne Magnetclip aus, was den praktischen Nutzen nochmals erhöht, denn dadurch können auch Karten mit Magnetstreifen in die Hülle gesteckt werden, ohne dass sie durch das Magnetfeld zerstört werden. Die Karten liegen allerdings direkt auf dem Display. Scharfkantige Karten oder gar metallene Gegenstände würde ich darin nicht unterbringen, um das Display zu schonen. Solche Karten oder Einschübe könnten in der kleinen Tasche hinter den Kartenschlitzen untergebracht werden. Es wurde hier wirklich an alles gedacht.

Die Hülle bleibt auch geschlossen und verschiebt sich nicht. Sie klappt nicht selbstständig auf oder reibt über das Display. Ich nutze einen Displayschutz, aber ich könnte mir auch vorstellen, das iPhone ohne Schutzpapier hineinzustecken.


Ob das Telefon mit der Hülle einem Sturz standhält, wage ich nicht auszuprobieren. Aber falls es mir mal passiert, werde ich den Artikel sicher ergänzen.


Aufklappfunktion


Die Kunststoffschale ist nur zur Hälfte mit der Lederhülle verklebt, so dass die Hülle nach Außen geklappt und das iPhone aufgestellt werden kann.

Die Hülle ist an den Knicken weich, hält dem Gewicht aber dennoch stand. Einmal befestigt, fällt die Konstruktion nicht um. Die Kunststoffhülle verhindert zudem, dass das Telefon auf dem Leder verrutscht. Das hat Blumax ebenfalls gut gelöst.


Der Winkel, in dem das iPhone zum Stehen kommt ist auch ok. Man kann im Sitzen bequem das Display betrachten und muss keine Verrenkungen machen. Ich könnte mir sogar vorstellen, einen ganzen Film damit zu gucken.



Fazit


Die BLUMAX Apple iPhone 6 Ledertasche für knapp 20€ hält in jeder Hinsicht, was sie verspricht. Das Handy passt perfekt hinein, lässt sich aber mit den originalen Knöpfen bedienen. Sogar die Farbe bleibt erkennbar. Alle Anschlüsse sind frei zugänglich und bequem bedienbar. Aufladen klappt im geschlossenen Zustand problemlos, ebenso Musik hören via Kopfhörer. Die Innenhülle ist weich und schont das Display. Alle zwei Kartenschlitze sind perfekt ausgeschnitten, fransen nicht, reißen an den Rändern nicht ein und nehmen die Karten so weit auf, dass deren Design erhalten bleibt. Man findet sofort die passende Karte wieder. In der kleinen Tasche an der Rückseite der Hülle lassen sich weitere Kleinigkeiten unterbringen. Man könnte dort einen Geldschein verstecken oder die Monatskarte unterbringen, ohne dass etwas verloren geht.

Die Aufstellfunktion klappt prima, das Handy bleibt in einem guten Winkel stehen und rutscht nicht nach unten. So kann man perfekt ein Selfie machen oder Fotos anschauen.

Zum Telefonieren kann die Hülle nach hinten geklappt werden. Es stört also nichts.

Die Hülle bietet für das Geld weit mehr als ich erwartet hätte. Ich habe sie für einen kostenlosen Produkttest erhalten. Danke blumax.


Yolante
Yo ist Yo – hier und anderswo

Dienstag, 29. September 2015

Apple iPhone 6 Leder Case zartrosa






Da mein iPhone ohne Hülle leicht aus der Hand rutscht, habe ich mir einen Schutz besorgt. Das Case hat mir anfangs gut gefallen, entspricht aber nicht ganz meinen Erwartungen, die ich an ein so teures Apple-Produkt gestellt habe.



Das Case besteht aus Leder. Man könnte meinen, es sei dadurch leicht und biegsam, das ist aber nicht der Fall. Es ist ein Hartcase, das stabil und nur leicht biegsam ist. Das Telefon wird gut geschützt und es sieht edel aus. Jedenfalls am Anfang.


Design


Ich habe das Case in der Farbe zartrosa bestellt. Bereits bei der Bestellung habe ich mich über die Farbdarstellung im Internet gewundert, weil es gar nicht so rosa aussah, sondern eher beige. Gut, dachte ich, das liegt vielleicht an meinem PC. Da mir die anderen Farben nicht gefallen haben, blieb es bei zartrosa. Aber auch nach der Auslieferung entsprach die Farbe nicht meinen Erwartungen. Die Farbe ist beige, aus meiner Sicht. Das sollte man evtl. ändern. Unter zartrosa stelle ich mir jedenfalls etwas anderes vor.
Die Hülle passt haargenau zum iPhone. Die Farbe fügt sich gut in das Design des Smartphones, man sieht und fühlt, dass es für das Telefon gemacht wurde.
Die Ecken sind abgerundet und es gibt je eine Aussparung für den Lautlos-Schalter und die Kamera an der Rückseite. Ebenso ist die Unterseite für alle Anschlüsse (Netz, Kopfhörer, Lautsprecher) offen. An den Stellen, wo das iPhone über Tasten verfügt, ist das Leder lediglich abgesetzt.
Die Außenseite der Hülle ist glatt und sieht durch die feinporige Oberfläche des Leders optisch sehr ansprechend aus. Die Innenseite ist mit weichem Wildleder ausgestattet, so dass auf keinen Fall Kratzer an das Material des Smartphones gelangen. Besonders die Innenseite finde ich sehr edel. Der iPhone Schriftzug ist in die Oberfläche eingeprägt. Man kann den Apfel auf der Rückseite fühlen und sehen, der iPhone Schriftzug auf der Innenseite wirkt wie eingebrannt.

Das Design insgesamt ist wirklich ansprechend und hochwertig. Es passt zu Apple.

Handhabung


Wie erwähnt lässt sich das Telefon ohne Probleme einclipsen und sitzt fest in der Hülle. Es wackelt nichts und man muss nicht Angst haben, dass sich das Telefon von allein löst oder das Cover kaputt geht. Das kenne ich auch anders von NoName Produkten, wo manchmal Ecken abrechen oder das Cover zu locker sitzt.
Anfangs war das Leder noch recht hart, so dass es gewöhnungsbedürftig war, die Lautstärke-Taste zu bedienen oder auch den On-/Off-Schalter zu verwenden. Ich musste, im Gegensatz zur Bedienung ohne Hülle, richtig fest auf die Tasten drücken. Das hat mir schon mal nicht so gut gefallen. Die dicke Hülle schützt zwar das Telefon, macht die Bedienung aber unkomfortabler. Mit der Zeit wird das Leder weicher und die Bedienung geht besser von der Hand. Doch hier spielt auch ein gewisser Gewöhnungsfaktor eine Rolle.

Kritikpunkte


Da mein iPhone golden ist, wirkt es durch die Lederhülle nicht mehr ganz so edel. Das schöne Design des iPhones wird vollkommen versteckt. Die Vorderseite kann man zwar noch gut erkennen, aber dennoch fehlt mir die Wirkung. Es unterstreicht nicht das Design des Telefons, sondern versteckt es. Das gefällt mir nicht. Zwar ist das Apfel-Zeichen auf der Rückseite eingelassen, aber es kommt so unscheinbar daher, dass man auch jedes andere Telefon dahinter vermuten könnte.
Außerdem ist die Hülle, verglichen mit der Leichtigkeit des iPhone, relativ schwer, so dass man einen richtigen Klumpen in der Hand hält. Auch das ist eher ein negativer Kritikpunkt.
Und ich bin mit meiner Kritik noch nicht am Ende. Anfangs sah das Design der Lederhülle noch sauber und ansehnlich aus. Aber je öfter ich das Telefon benutzt habe, umso mehr dunkle Ränder haben sich gebildet, vor allem an den Rundungen wurde das Leder so sehr abgenutzt, dass es dunkelbraune bis fast schwarze Flecken hinterlassen hat. Dadurch wirkt die Hülle leider nach einem halben Jahr schon sehr verbraucht und schmutzig. So passt das Cover nicht mehr zu meinem schönen Telefon. Die Stellen lassen sich auch nicht abwaschen. Der Schmutz hat sich mittlerweile so in die Poren des Leders eingebrannt, dass ich sie nicht abwaschen kann. Auch Bürsten des Leders hilft nicht viel. Die Hülle sieht nach einem halben Jahr echt dreckig aus, und ich habe sie durch eine Silikonhülle ersetzt.
Das Produkt ist für 49,-€ meiner Meinung nach viel zu teuer. In dunklen Farben mag es nach einem halben Jahr vielleicht noch hochwertig aussehen, weil man die abgenutzten Ränder nicht so sehr sieht, dennoch würde ich mir eine solche Hülle nicht noch einmal kaufen. Ein halbes Jahr Einsatzdauer finde ich bei dem Preis auch zu kurz. Klar, man kann sich die Hände waschen und die Hülle schonen, aber das Telefon ist ein Alltagsgegenstand und sollte bei normalem Gebrauch nicht derart abgenutzt aussehen.





Fazit


Die Lederhülle sieht anfangs sehr edel und hochwertig aus, das iPhone passt hervorragend hinein. Es bringt aber das iPhone nicht mehr so schön zur Geltung. Das Cover ist dick, macht das Telefon schwer und die Tasten müssen mit viel Druck betätigt werden. 49€ sind definitiv zu teuer. Daher gibt es von mir keine Empfehlung und gerade noch zwei Sterne, weil die Innenseite so schön weich ist und die Oberfläche des Leders das Telefon gut in der Hand liegen lässt. Das war’s aber auch schon.


Yolante
Yo ist Yo – hier und anderswo






Montag, 28. September 2015

Satch Die Original Schlamperbox

Bei Yolante im Test



Passend zum Satch Pack Schulrucksack gibt es jede Menge Zubehör. Das meiste ist im gleichen Design wie der Rucksack erhältlich, oft können die Sachen im Set günstiger gekauft werden.
Meine Tochter hat sich zu ihrem Rucksack die Schlamperbox gewünscht.



Kinder Schlampermäppchen Satch Phantom


Altersgruppe: ab 5. Klasse
unisex
Marke: Ergobag
Material: Polyester
HxLxB: 6cm x 10cm x 22cm
160g

19,90 €

http://www.ergobag.de/satch-schlamperbox-Phantom

großes Hauptfach mit Zwischenklappe
Stiftschlaufen
inklusive Geodreieck




Meine Meinung


Die Schlamperbox ist aus dem gleichen Material wie der Rucksack gefertigt und enthält die gleichen Design-Elemente wie Reißverschlüsse und Farben. Die Box ist recht groß, so dass genug Stifte und Zubehör hineinpassen. Auch ein Zirkel oder eine größere Schere lassen sich problemlos unterbringen. Für bessere Ordnung sorgen die Zwischenklappe sowie extra Stiftschlaufen. So können vielgenutzte Schreibgeräte wie Füller und Bleistifte sofort griffbereit verstaut werden. Die Klappe passt gut in das Hauptfach hinein und verhakt oder verklemmt sich nicht. Auch der Reißverschluss lässt sich problemlos schließen.
Das mitgelieferte Geodreieck passt perfekt in die vorgesehenen Schlaufen der Zwischenklappe und fällt nicht heraus. Außerdem macht es einen stabilen Eindruck. Die Maßstriche sind scharf und dünn aufgedruckt, es lässt sich gut ablesen.
Für meine Begriffe ist das Mäppchen aber zu sperrig. Die Größe ist schon beachtlich und es muss irgendwie in den vollen Rucksack hineinpassen. Wenn es einmal gequetscht werden muss, bleibt es relativ starr und lässt sich nicht in jede Ecke stecken. Wer hier mehr Platz braucht, sollte sich lieber die Schlamperrolle kaufen, die ist flexibler.
Für knapp 20€ bekommt man zwar ein großes Mäppchen, aber ich hätte mir für den Preis doch noch mehr Zubehör erwartet, so dass ich den Preis insgesamt zu hoch finde. Was mir auch nicht so gut gefällt, ist der auffällige Schriftzug, der im Verhältnis zur Größe des Mäppchens zu aufdringlich erscheint. Hier hätte es mir besser gefallen, wenn man wie beim Regencape viele kleine dezente Schriftzüge genutzt hätte.
Das Material ist wie erwartet sehr hochwertig. Der Stoff ist dick und robust, geht nicht so schnell kaputt. Die Nähte halten und der Reißverschluss rutscht leichtgängig. Das ist top.
Prima finde ich auch das zusätzliche Reißverschlussfach, worin Geld oder Schülerausweis gut aufgehoben sind.








Fazit


Die Schlamperbox von Satch im Design Phantom gefällt mir gut. Material und Farben passen genau zum Satch Pack und sind ebenso stabil wie hochwertig. Die Stiftschlaufen lassen sich leicht befüllen, der Reißverschluss geht leicht auf und zu. Das mitgelieferte Geodreieck verschwindet passgenau in einer aufgenähten Führung und fällt nicht heraus.


Yolante
Yo ist Yo – hier und anderswo






Satch Ergobag Phantom

Satch Pack by Ergobag





Bei Yolante im Test

Ergobag Satch Pack ist ein moderner Schulrucksack für Schulkinder von 1,40m bis 1,80m


Ergonomisch
Aufteilung in viele Fächer sorgt für Ordnung
Sichtbar dank hochwertigen Reflektormaterialien, selbst in dunklen Farben
Wächst mit
30l Fassungsvermögen
Kopfhörerausgang
Fronttasche inklusive Stiftschlaufen und Schlüsselring
Große Auswahl an Farben und Farbkombinationen
Perfekter Sitz dank verstellbarer Aluschienen

99€


F. O. BAGS GmbH
http://www.satch.com/de/



Design, Größe, Gewicht


Das Design eines Schulrucksackes ist enorm wichtig. Die Kinder wollen individuell sein und haben ihre eigenen Bedürfnisse. Da will man eben keinen einfarbigen, langweiligen Schulrucksack. Satch Packs sind individuell. Die Auswahl an Farben und Farbkombinationen ist ziemlich groß und die Muster sind modern.
Meine Tochter hat sich für das Modell Phantom entschieden. Dieses Design ist relativ schlicht, hat aber dennoch etwas Auffälliges. Der Rucksack ist grau mit grünen Streifen um die Reißverschlüsse herum. Auch die Reißverschlüsse sind grell grün, ebenso sämtliche Schnallen sowie die Abschlüsse der Trageriemen.
Die zwei Farben passen gut zusammen. Es sind nicht unbedingt Mädchenfarben, aber das war auch nicht gewollt. Der Wunsch war es, einen schön geformten, poppig aussehenden Rucksack zu bekommen, der einen stabilen Eindruck macht und nicht auf den ersten Blick auffällt. Das haben wir in jeder Hinsicht bekommen. Das Design Phantom ist schlicht und macht einen hochwertigen Eindruck. Hier die genauen Details:

Produktdetails:
Art.Nr.: SAT-SIN-001-802
Farben: grün, grau
Größe: 30x22x45 cm (B/T/H)
Gewicht: ca. 1200 g
Volumen: ca. 30 Liter

Die Firma setzt stark auf Nachhaltigkeit. Für diesen Rucksack wurden 29 Flaschen (0,5l) verarbeitet. (Stoffe zu 100% aus recycelten PET-Flaschen)





Ich finde das Gewicht von 1200g nicht ohne. Schließlich müssen die Kinder nicht nur den Rucksack tragen, sondern auch noch die ganzen Schulbücher. Der Rucksack ist manchmal ganz schön schwer für den kleinen Rücken.
Andererseits bietet ein leichterer Rucksack auch nicht die Stabilität und den Halt wie einer mit verstärktem Boden oder Aluschienen zum mitwachsen. Gerade wenn die Kinder noch kleiner sind, ist ein ergonomisch geformter Rucksack für die Gesundheit besser als einer ohne verstärkte Elemente.
Wem das Gewicht noch zu schwer ist, der sollte sich einmal den Satch Air ansehen, der wiegt nur 900g, bietet aber mit 27l Fassungsvermögen auch noch genug Platz. Dafür fallen die Stiftfächer und sonstigen Extras etwas leichter und kleiner aus.
Da bei uns zusätzlich noch Brotdose, Wasserflasche, Turnzeug und Fahrradkleidung hineinpassen müssen, haben wir uns gegen das Leichtgewicht entschieden und lieber den Großen satch pack gekauft. Daher finde ich es ok, wenn er etwas schwerer ist. Dafür liegt er weich auf dem Rücken, lässt sich ganz individuell verstellen und anpassen. Besonders gut finde ich den Beckengurt, der den Rucksack an Ort und Stelle hält. Wenn alle Schnallen geschlossen sind, könnte man mit dem Rucksack sogar Kopfstand machen, ohne dass er herunterrutscht.







Satch Pack wächst mit

Der Rucksack wächst mit. Hier setzt Satch Maßstäbe. Am Rückenteil des Rucksackes ist eine Aluschiene eingearbeitet, die man auf den ersten Blick gar nicht sieht. Mir ist diese Funktion zunächst gar nicht aufgefallen. Erst mit dem näheren Beschäftigen fiel mir auf, dass sich das Rückenpolster lösen lässt und die darunterliegende Aluschiene zum Vorschein kommt. Dort lässt sich der Trageriemen in der Höhe verstellen, so dass sich die Höhe der Gurte individuell und stufenlos verstellen lässt. Nachdem wir die richtige Einstellung vorgenommen haben, war meiner Tochter das Tragen des Rucksackes gleich angenehmer.







Ordnung muss sein


Der Rucksack ist aufgeteilt in zwei große Fächer plus ein kleineres Organisationsfach.
Das erste Hauptfach ist groß genug für DIN A4 Ordner. Hefter und Bücher passen bequem hinein, ohne dass sich die Ecken verbiegen oder die Hefte gedrückt werden. Der vordere Teil fasst auch gerade noch so einen schmalen A4 Ordner, aber da muss man schon aufpassen, dass die harten Ecken keine Spannungen am Reißverschluss verursachen.
Das erste große Hauptfach ist sogar nochmals unterteilt mit einem Stofftrenner. Die Materialien für die einzelnen Fächer lassen sich wunderbar sortieren. Man kann gut der Größe nach alles von hinten nach vorne Ordnen.
Der Rucksack wird zwar nach vorne hin kleiner und schmaler, aber die Ecken er Hefter bekommen keine Knicke. Das vordere Fach bietet Platz für Schlüssel und Kleinkram, ohne dass man die Kleinteile lange suchen muss. Viele Täschchen und Fächer sorgen für Ordnung. Da ist Platz für Handy, Geldbeutel, Stifte und Notizheftchen. Man hat alles sofort zur Hand und muss nicht kramen. Für den Schlüssel ist ein eigener Schlüsselring befestigt. Der Schlüssel wird eingefädelt und verschwindet in einer Tasche. Somit muss man nur an dem Bändchen ziehen und schon kommt der Schlüssel wieder zum Vorschein. Gerade für kleinere Kinder finde ich solche Extras sehr wichtig.

Falls der Rucksack mal übervoll geladen wurde, kann man das Volumen mit den Schnallen etwas komprimieren und so die Reißverschlüsse entlasten.









Material


Der Stoff ist dick und stabil. Alle Nähte sind gut vernäht und halten auch mal eine dick gestopfte Tasche aus, ohne, dass sich gleich Löcher zeigen.
Das Material macht einen sehr stabilen und hochwertigen Eindruck. Genau richtig für Schulbücher und andere schwere Sachen. Auch die eingearbeiteten Netze sehen robust aus.
Die Reißverschlüsse halten ebenso einiges aus. Sie schließen und öffnen extrem leichtgängig. Der Schieber sitzt fest und lässt sich gut fassen. Die angehängten Bändchen helfen, sie zu finden und zu bedienen. Und obwohl die Reißverschlüsse sich sehr leicht schieben lassen, verstellen sie sich nicht von allein. Geschlossen ist geschlossen bleibt geschlossen. Auch ein versehentliches Aufreißen der Tasche macht nicht zu viel aus, der Reißverschluss gibt nach und die Tasche öffnet sich. Das ist richtig gut gelöst, vor allem weil Kinderhände die Reißverschlüsse vielleicht nicht immer sorgsam behandeln. Hier wurde mitgedacht.

Insgesamt wurden hochwertige Materialien verwendet. Und obwohl natürlich viel Kunststoff verwendet wurde, damit der Rucksack möglichst leicht bleibt, sehen alle Teil stabil und wertvoll aus, egal ob Stoff, Kunststoff oder Metall.
Was mir noch besonders gut gefällt: Die Reflektoren sind nicht aufgeklebt, sondern es wurde ein reflektierender Stoff benutzt, so dass die Leuchtwirkung auch dauerhaft erhalten bleibt und nicht mit der Zeit abblättert.


Wasserdicht ist der Rucksack leider nur bedingt. Ein bisschen Nieselregen macht dem Material nichts aus. Es ist relativ dick und saugt sich nicht so schnell voll. Starken Regen sollte man dringend vermeiden und eine Regenhaube überziehen. Wir mussten leider die schmerzliche Erfahrung machen, dass der Rucksack die Hefte zwar gut vor Dauerregen geschützt hat. Nachträglich stellten wir aber fest, dass einige Hefter an einer Ecke aufgeweicht waren. Das Wasser muss nach dem Abstellen an den Reißverschlüssen entlang gelaufen sein und im unteren Bereich hat es sich gesammelt. Jetzt haben wir die passende Regenhaube, das passiert meiner Tochter nicht nochmal.


Standfestigkeit


Der Boden des Rucksackes ist verstärkt. Er bleibt in Form, so dass der Rucksack leicht befüllt werden kann. Außerdem bleibt der Rucksack stehen und fällt nicht um, egal wie voll er ist. Das ist mir extrem wichtig, denn ein Rucksack, den man nicht ordentlich ein- und ausladen kann, das geht gar nicht. Außerdem fällt er dann nicht aus Versehen in den Dreck.
Das wurde prima gelöst.

Zubehör


Wer gerne ein umfassendes Gesamtbild mag, der kann im gleichen Design noch Mäppchen, Sporttasche oder Trinkflasche erwerben.
Außerdem erhältlich: Geldbeutel, Heftboxen, Laptophüllen im gleichen Design wie der Rucksack. Helme und Regencapes sind mit dem Satch Schriftzug versehen, haben aber eigene Farben.

Ich habe sogar schon gesehen, dass es sogenannte Spray-Days gibt. Dort verzieren Grafitti-Künstler die mitgebrachten Taschen und Mäppchen mit schönen Motiven. Die Liste, wo eine solche Veranstaltung stattfindet findet ihr im Internet.
http://www.satch.com/de/spray-days


Das nenne ich mal eine stylische Sache. An solchen Details erkennt man, dass sich eine Marke wirklich intensiv mit ihrer Zielgruppe beschäftigt.

Allerdings sollte man sich genau informieren, unter welchen Bedingungen ein solcher SprayDay stattfindet. Es gibt Läden, die vergeben im Vorfeld feste Termine, zu denen man mit seinen Satch Artikeln kommen kann. Andere wollen sogar den Kassenbon des eigenen Geschäftes. Es macht also Sinn, sich den Laden, der den SprayDay organisiert, vorher genau anzusehen und die Bedingungen für das Besprühen zu erfragen.


Reinigung


Eigentlich kommt nicht viel dran an den Rucksack. Flecken können einfach lokal ausgewaschen werden. Der Boden wird sicher am häufigsten dreckig. Da nehme ich nur einen feuchten Lappen und wische den groben Schmutz ab, das genügt meistens schon.



Fazit


Mein Test des Ergobag Satch Pack fällt insgesamt sehr positiv aus. Damit macht man seinem Kind eine große Freude. Design, Materialien, Tragekomfort und Ordnungssinn sind gut aufeinander abgestimmt. Der Rucksack besitzt breite, gepolsterte Trageriemen und ist verstellbar, so dass er für Größen zwischen 1,40m und 1,80m individuell eingestellt werden kann. Außerdem lässt sich der Rucksack dank Beckengurt und Frontschnalle wackelfest auf den Rücken schnallen, so dass auch beim Radfahren nichts unbequem wird oder den Rücken übermäßig belastet.
Der Beckengurt ist abnehmbar, der Brustgurt höhenverstellbar. Alles lässt sich leicht einstellen und kann bei Bedarf entfernt werden.
Er ist standfest und nimmt DIN A4 Hefter und Ordner auf, ohne dass die Ecken verknicken. Außerdem enthält die Tasche viele nützliche Fächer und Details, die einfach nur Freude machen.
Das Material sieht wertvoll aus und fühlt sich hochwertig an, die Reißverschlüsse sind leichtgängig und bleiben geschlossen. Die Nähte sind gut verarbeitet.
Das umfangreiche Zubehör rundet das Angebot ab. Alles in allem finde ich NULL Kritikpunkte. Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt. Selbst das Gewicht ist gerechtfertigt. Über ein Kilogramm Eigengewicht ist nicht wenig, macht aber Sinn, wenn man bedenkt, wie stabil und ergonomisch der Rucksack aufgebaut ist. Ich habe ein sicheres Gefühl und mein Kind fühlt sich wohl.


Yolante
Yo ist Yo – hier und anderswo











Donnerstag, 24. September 2015

Petzoldt's Reinigungsknete

Petzoldt's Profi-Reinigungsknete

Yolante hat den Test gemacht








Blau
100g
11,90€

Mehr:
http://www.petzoldts.de/







Anwendungsgebiete

Die Reinigungsknete ist zur mühelosen Reinigung von lackierten Oberflächen gedacht. Die Schmutzpartikel werden entfernt, ohne dass die Lackschicht angegriffen wird. Der Einsatz spezieller Lackreiniger kann somit vermieden werden.
Entfernen lassen sich damit

- Insekten
- Teer
- Baumharze
- Lack- oder Farbnebel
- Etiketten
- Kleberreste


Ich habe die Knete gekauft, um Reste von Baumharz, die beim Camping auf unser Auto getropft sind, zu entfernen.


Vorgehensweise

Die zu reinigende Stelle wird zunächst gründlich gewaschen.
Dann knetet man die Knete zu einem kleinen Teller.
Anschließend wird die Stelle mit Wasser befeuchtet und man reibt die Knete ohne Druck über den Schmutz, bis dieser komplett von der Knete erfasst wurde.
Die Stelle mit einem Mikrofasertuch trocknen – Fertig.
Klingt einfach – ist es auch.
Anschließend wird der Schmutz in die Knete eingeknetet und der Klumpen leicht feucht in der blauen Dose verstaut.











Meine Erfahrungen

Normale Schmutzpartikel wie Vogelkacke und Insektenreste konnte ich problemlos entfernen. Es ist weder Druck nötig, noch musste ich lange schrubben. Was beim normalen Waschvorgang nicht abgeht, das bleibt tatsächlich mühelos in der Knete haften.
Schwierig wurde es aber bei den Harzflecken. Auch die habe ich mit der Knete entfernen können, aber mühelos funktionierte das nicht. Für weiche Harze ist die Knete nicht geeignet. Es hat ewig gedauert und ich war mir nicht sicher, ob der Lack nicht doch Schaden nimmt.
Der Lack blieb aber heil, er wurde weder stumpf, noch hat er sonst in irgendeiner Weise Schaden genommen.
Besonders gut eignet sich die Knete für das Entfernen von anhaftenden Gummibärchenresten oder Bonbonstückchen. Auch Teerspritzer nimmt die Knete leicht auf. Wo vorher noch kleine Hubbel spürbar waren, ist der Lack nach der Anwendung wieder glatt und bleibt schön glänzend. Es ist noch nicht einmal nötig, die Stelle zu polieren. Aber ganz leicht ist es nicht in jedem Fall, man muss bei einigen Verschmutzungen öfter darüberwischen.
Besonders wichtig: Die Stelle muss während der Anwendung feucht gehalten werden. Das bekommt man aber schnell ins Gefühl. Dabei genügt das Einsprühen mit Leitungswasser. Bei hartnäckigen Verschmutzungen kann man ein spezielles Gleitmittel verwenden.
Ich habe es mit Wasser versucht und hatte den Dreh schnell raus.
100g reichen für kleinere Verschmutzungen relativ lange, so dass der hohe Preis gerechtfertigt ist. Außerdem kann man die bereits verschmutzte Knete noch für die Reinigung von Scheiben und Felgen benutzen, Bremsstaub lässt sich nämlich auch kinderleicht wegputzen.

Besonders einfach ist die Anwendung im Haushalt. Hier hatte ich die besten und mühelosesten Ergebnisse. Selbst Etiketten von Büchern lassen sich damit lösen. Und natürlich die Reste auf dem Gurkenglas. Schaut euch doch dazu mal mein Video an. Es ist kinderleicht.





https://youtu.be/PB9-BCAdQVY


Fazit:


Die Knete ist zwar recht teuer, aber ihr Geld wert. Die meisten Verschmutzungen lassen sich tatsächlich MÜHELOS entfernen.
Ich bin insgesamt zufrieden. Den Stern Abzug gibt es für die nicht ganz leicht zu entfernenden Harzflecken. Man sollte sich vorher genau informieren, um welche Art Harz es sich handelt, sonst ist man vom Ergebnis enttäuscht.
Die Knete entfernt nicht nur Flecken von Autolacken, sondern kann auch auf der Heizung angewendet werden. Allerdings muss die Heizung kalt sein, denn hohe Temperaturen verträgt das Produkt nicht.


Yolante
Yo ist Yo - hier und anderswo







Mittwoch, 23. September 2015

Aussie Miracle Dry Shampoo

 


 
für feines, herabhängendes Haar
Volumen, Ohne Haare zu waschen!
Mit australischem Jojobasamen-Extrakt
65ml 0,99€
300ml ca. 5-6€

Yolante hat den Test gemacht:

Das Shampoo wird einfach auf den Ansatz gesprüht und einmassiert. Einfacher könnte es nicht sein. Für ein Trockenshampoo ist es erstaunlich gut. Meistens habe ich helle Flecken auf dem Ansatz, so dass die Haare grau aussehen. Bei diesem Spray ist das nicht so. Die Haare bleiben kämmbar und sehen nicht aus, als hätte ich sie mit etwas behandelt.
Dieses Spray kann auch von unten auf den Ansatz gesprüht werden, indem man die Haare leicht anhebt.


Der Duft ist zwar frisch, aber gewöhnungsbedürftig. Es riecht ein wenig nach Blumen und Blütenessenz. Er verfliegt auch nicht so schnell.
Die Volumenwirkung ist wie erwartet. Der Haaransatz wird gelockert, die Haare hängen nicht mehr so schlaff herab und fühlen sich etwas dicker an. Trotzdem bleiben sie gut kämmbar. Aber sie werden auch leicht trocken und strohig, man darf nicht zu viel benutzen.
Man sollte auf den Haartyp achten. Es ist nichts Spezielles gekennzeichnet, aber für besonders fettendes Haar würde ich es nicht nutzen, dazu reicht die Saugwirkung nicht so ganz. Auch besonders trockenes Haar scheint mir nicht geeignet für die Anwendung, da es die Haare strohig macht.
Am besten eignet es sich für normales Haar.
Das Shampoo wirkt am besten, wenn die Haare nicht zu fettig sind, sondern einfach eine Auffrischung brauchen.
Es ist günstig und hält, was es verspricht. Außerdem ist es recht ergiebig.


Yolante
Yo ist Yo – hier und anderswo