Dienstag, 29. März 2016

Glitzerfolie iPhone 6 Diamond Skin Bling



Hallo, 


neuer Look fürs iPhone gefällig? Von Movoja darf ich Glitzerfolie testen.
 

 

Glitzerfolie iPhone 6 Diamond Skin Bling


Movoja
7,99€
Ich habe die Folie kostenlos zum Testen erhalten.
 
 
Mit der Folie könnt ihr euer iPhone verschönern und gleichzeitig vor Kratzern schützen.
Die Folie kommt unkompliziert in einer Pappschachtel und lässt sich ganz gut anbringen.
 
Da sie recht dick ist, schützt sie auch wirklich vor äußeren Einflüssen. Die Oberfläche ist rau, blättert aber nicht ab. Ich dachte zuerst, dass meine Handtasche sicher voller Glitzerpartikel sein würde, aber das ist nicht der Fall. Der Glitzer haftet gut und geht auch bei täglichem Gebrauch nicht ab.
 
Das Aufkleben erfordert etwas Geduld und vor allem ruhige Finger. Es sind verschiedene Einzelsticker, die auf die Elemente geklebt werden.
 
 
Auf der Vorderseite habe ich es ganz gut hingekriegt, obwohl die Seitenteile sehr fein und schmal sind. Aber es ist nichts gerissen. Blasen haben sich auch nicht gebildet. Alle farbigen Flächen werden so nacheinander beklebt.





 
 
Ihr könnt aber auch auf der Rückseite nur die Ober- und Unterseiten sowie das Apple Logo bekleben, das sieht auch hübsch aus.
 
 

An den Seiten bleibt die Folie erstaunlicherweise gut haften, die klebt fest und löst sich auch bei Gebrauch nicht ab. Nur an den abgerundeten Ecken sieht man etwas die Folie.




Die schmalen Streifen sind zwar eingeschnitten, aber dennoch hebt sich die Folie leicht ab. Mir macht es nichts aus, weil das iPhone auch mit Folie trotzdem in eine dünne Silikonhülle passt, die drückt sie dann richtig gut an.
 
Die Funktion bleibt rundum erhalten. Der mittlere Knopf lässt sich nach wie vor leicht betätigen und auch die Fingerabdruckerkennung funktioniert weiterhin problemlos.

Ich habe sogar den dicken Glasschutzdisplayschoner drauf gelassen und auch das hat keine optischen oder funktionellen Nachteile. 
Und das Beste ist: Mein iPhone sieht richtig hübsch aus und glitzert in der Sonne.
Ob sich die Folie auch wieder gut ablösen lässt, sei erstmal dahingestellt. Ich nutze sie eine Weile und falls ich einen neuen Look möchte, versuche ich, die Folie zu entfernen. Der Bericht wird dann ergänzt.
 

Fazit

#Movoja Glitzerfolie iPhone 6 Diamond Skin Bling


Die Folie ist zwar in viele Einzelteile gegliedert, lässt sich aber mit etwas Fingerspitzengefühl gut anbringen. Sie klebt sofort, ein Verrutschen beim Aufkleben sollte möglichst vermieden werden. Aber ich musste sie an einer Stelle abziehen und neu positionieren, auch das ging ohne Einschränkungen, die Folie hat keine Knicke bekommen und klebt noch fest, auch an den Rändern.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist zunächst das raue Gefühl beim Anfassen. Wer die glatte Oberfläche des nackten iPhones gewöhnt ist, wird eventuell etwas länger brauchen, sich daran zu gewöhnen. Aber das Telefon liegt gut in der Hand und bleibt leicht bedienbar. Ich mag den neuen Look sehr. Danke, dass ich testen durfte.
 

 



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Samstag, 26. März 2016

Rezension: Schluss mit diesen Spielchen

Hallo,

 
habt ihr euch auch schon einmal gefragt, wieso es im Umgang mit bestimmten Personen immer kracht, wieso manche Gespräche häufig im Streit enden und vor allem wieso sich diese Muster ständig wiederholen, ohne dass es zu einer Lösung kommt? Fast jeder kennt doch die EINE Kollegin oder DEN Kollegen, mit dem es „schwierig“ ist. Dabei sind es häufig ähnliche Probleme, die uns immer wieder aneinander geraten lassen – kein Ende in Sicht. Psychologische Spielchen halten uns gefangen. Aber jetzt ist Schluss damit. Ein Autorenpaar klärt auf.

 

Schluss mit diesen Spielchen

Manipulationen im Alltag erkennen und wirksam dagegen vorgehen


Renate und Ulrich Dehner
Campus Verlag
ISBN: 978-3593501475
12,99€

 

Die Autoren machen deutlich, was psychologische Spielchen sind und wie man sich wirkungsvoll aus ihren Fängen befreien kann, egal ob es Schwierigkeiten in der Kindererziehung gibt, Probleme mit Nachbarn oder Kollegen, auch Beziehungsprobleme können damit gelöst werden.

Die Ausführungen sind leicht verständlich und helfen wirklich weiter. Teilweise werden wissenschaftliche Zusammenhänge erklärt, die aber nicht in fachchinesisch geschrieben sind, sondern mit einer alltäglichen Sprache auch Nicht-Psychologen umfassend informieren.

Die Lektüre hilft, die Eigendynamik bei schwierigen Auseinandersetzungen, die sich über Wochen, Monate oder gar Jahre hinziehen können, besser zu verstehen und bestimmte Verhaltensmuster zu erkennen. Ist das dahinterstehende Spiel erst identifiziert, fällt es leichter, eine immer gleich ablaufende Streitsituation zu verstehen und entsprechend zu handeln.

Zahlreiche Beispiele verdeutlichen den Inhalt.

Das Buch ist logisch aufgebaut, klärt Fachbegriffe auf verständliche Weise und liefert psychologische Hintergründe. Die Abschnitte sind klein und schnell zu lesen, das Wissen erscheint mir dennoch recht umfangreich. Aber ich musste nichts zweimal lesen, um es zu verstehen. Es lässt sich in einem Rutsch durchlesen und die wichtigsten Inhalte bleiben hängen.

 

Fazit

#Schluss mit diesen Spielchen


Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Ich halte es für einen der besten Be- und Erziehungsratgeber, den ich in letzter Zeit gelesen habe, obwohl er gar nicht als solches gedacht ist. Ich habe viel über das Verselbständigen von Streitgesprächen erfahren und fühle mich nach dem Lesen in der Lage, Konflikten besser aus dem Weg zu gehen oder sie zielführender zu lösen, egal ob es sich um einen kleinen Machtkampf mit den Kindern handelt oder um einen Ehekrach. Echt empfehlenswert.
 
 



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Donnerstag, 24. März 2016

Rezension: Die Kunst des Fragens


Hallöchen,
 
Ich habe es schon immer gewusst: „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“
Aber wie soll eine Kommunikation gelingen, wenn einer immer nur schweigt? Da kommt es doch darauf an, dass sich ein Hin und Her entwickelt. Ganz einfach, indem die richtigen Worte gewählt werden und einer geschickt nachfragt, um den anderen zum Reden zu ermutigen, um ihm das Gefühl zu geben, da hört mir jemand ernsthaft zu. Und indem gesagt wird, was dem Gegenüber vermittelt, dass er selbst eine Lösung für sein Problem gefunden hat. Was aber soll oder kann jemand fragen? Welche Fragen sind angemessen, welche treiben in die Enge? Darauf gibt Anne Brunner in ihrem Buch Antworten.

 

Pocket Power

Die Kunst des Fragens

Anne Brunner
Carl Hanser Verlag
ISBN: 978-3446434462
9,90€
 
 
Das Büchlein ist klein und schnell durchgelesen, enthält aber viele hilfreiche Anregungen, wie ein gutes Gespräch geführt werden kann. Die Autorin klärt Fachbegriffe um die Fragen und wendet sie geschickt an. Sie erläutert leicht verständlich, in welchen Situationen die verschiedenen Fragetypen am besten zum Einsatz kommen können und welche Fragen vermieden werden sollten. Meist reicht es schon, Fragewörter wie Warum oder Weshalb im Gespräch ganz wegzulassen, weil durch diese Fragen ein Gespräch Verhörcharakter bekommen kann und das Gegenüber schnell eingeschüchtert wird.
Aber es geht nicht nur um Fragetypen, sondern sie liefert auch für verschiedene Anlässe ganz konkrete Beispiele, welche Fragen sinnvoll sind. Dabei geht sie auf persönliche Gespräche genauso ein wie auf das Fragen in Meetings oder allgemein im Beruf.
Mir hat der Fragenkatalog geholfen, ein paar Ideen zu sammeln, wie ich Gespräche in der Familie besser gestalten kann. Zum Beispiel ist es nicht sinnvoll zu fragen, warum eine Lehrerin besonders sympathisch rüberkommt, sondern besser könnte gefragt werden, welche Wörter die Lehrerin gerne benutzt, ob sie viel lacht oder sich auch mal an der Tafel verschreibt, wie ihre Klamotten wirken oder ob sie auch mal etwas von sich persönlich erzählt. Bei eine schwierigen Lehrer-Schüler-Verhältnis könnte eine Frage gestellt werden, die das Kind dazu veranlasst, sich einmal in den Lehrer hineinzuversetzen und eine Geschichte zu erfinden, warum er immer so unfreundlich ist.
Die Anregungen im Buch sind sehr vielseitig, auf Menschen bezogen, aber auch auf Projekte und sachliche Themen. Vor einem wichtigen Gespräch ist es sehr sinnvoll, sich das Büchlein zu schnappen und eventuelle Fragen, die von Interesse sind vorab zu klären. Falls konkrete Fragen noch nicht im Kopf vorhanden sind, bietet die Autorin jedenfalls viele Beispiele.
 

Fazit

#Die Kunst des Fragens

 
Das Pocket Power Buch liest sich leicht und verständlich. Viele Themen werden angesprochen und in leicht verdaulicher Weise präsentiert. Vor allem die kurzen Abschnitte und zahlreichen Beispiele machen es zu einem kleinen Nachschlagewerk und erleichtern die Kommunikation mit Jedermann. Sehr empfehlenswert. 
 
 



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Schluss mit diesen Spielchen

Dienstag, 22. März 2016

2bFIT Jogging Gürtel


 
Hallo Ihr Lieben,

 

ich darf den 2bFIT Jogging Gürtel testen. Ich habe ihn zu einem stark rabattierten Preis gekauft und bin sehr zufrieden.

Den Gürtel, der eher einem Band ähnelt, gibt es in 5 Größen, ich habe mich für S entschieden, was eine gute Wahl war. Obwohl er relativ breit ist, sitzt er perfekt, fühlt sich weich an und die Qualität stimmt.
 

 

 

2bFIT Jogging Gürtel


10 Farben
Ca. 20€ 

 

Design

Optisch ist der Gürtel schon mal ein Hingucker, zumindest in den farbigen Varianten. Ich habe mich für lila entschieden, weil das zu meinen Schuhen passt. Der breite Gürtel ist auf schwarzen, enganliegenden Laufklamotten ein hübsches Detail. Man könnte meinen, er gehört zur Laufhose.
 
 

 

Tragegefühl

Der Gürtel ist geschlossen. Um ihn anzuziehen, schlüpfe ich von unten hinein wie in eine Unterhose und ziehe in über die Hüfte hoch. Der sitzt im Gürtelbericht fest und wackelt nicht. Allerdings rutscht er während längerer Läufe immer etwas nach oben, so dass er manchmal auch am Bauch hängen bleibt. Das stört aber nicht. Er ist in der passenden Größe nicht zu eng, Und durch das Befüllen sitzt er noch besser.
 
 

 

Befüllen

 

Der Gürtel ist perfekt geeignet, um Schlüssel, Taschentücher und co darin unterzubringen. Selbst das iPhone passt problemlos hinein. Zunächst war ich skeptisch, ob das System ohne Reißverschlüsse zuverlässig ist, aber alle Zweifel sind ausgeräumt. Alle verstauten Gegenstände, egal welcher Größe lassen sich leicht einstecken und bleiben an Ort und Stelle. Am Ende bin ich sogar froh, dass ich nicht erst umständlich einen Reißverschluss öffnen muss. Die Schlitze sind groß genug, um auch breitere Dinge unterzubringen. Man kann zum Beispiel das Handy durch einen der vier Schlitze stecken und dann zur Seite unter das zugenähte Stück schieben. Es bleibt drin, auch bei schnellen Läufen, sogar beim Seilspringen.
 

 
 

 

Spezieller Schlüsselhaken
Zur Unterbringung von Schlüsseln eignet sich der Gürtel ebenfalls. Hier gefällt mir besonders, dass der Gürtel eng anliegt, und somit der Schlüssel, oder auch Münzen nicht bei jedem Schritt klappern. Durch das weiche, dehnbare Material drückt der Schlüsselbund auch nicht auf der Hüfte.

Wer seinen Schlüssel besonders sicher einpacken will, kann den eingenähten Schlüsselhaken benutzen. Der befindet sich innen an der Rückseite. Der kleine Karabiner aus Kunststoff ist an einem Gummiband befestigt. Der Schlüssel kann damit sogar herausgezogen und ins Schloss gesteckt werden, ohne dass man ihn vom Haken löst.


Der Schlüsselhaken ist zwar eine nette Sache, aber ich nutze ihn eigentlich nicht. Wie gesagt, bleibt der Schlüssel auch ohne diesen Haken im Gürtel. Außerdem muss man wissen, wo das Bändchen eingenäht ist und muss umständlich fummeln bis er gefunden ist.

Geld und Kleinkram
Scheine bleiben im Gürtel, auch bei längerem Laufen, sie sollten nur nicht allzu klein gefaltet werden, nicht dass sie doch rausrutschen. Münzen können gut im unteren Bereich einfach hineingeworfen werden. Mir ist noch nichts abhanden gekommen. Kleiner Tipp: Scheine rollen und durch den Schlüsselhaken stecken, das ist dann sicherer.

Insgesamt ist es besser, einen enger anliegenden Gürtel zu probieren, weil durch die Dehnung beim Anziehen Geldscheine, EC-Karte und ähnliches durch den Druck im Inneren bleiben.

 

Material


Der Stoff fühlt sich hochwertig an. Er ist weich, hinterlässt kein schwitzendes Gefühl und ist dehnbar. Die Nähte sind perfekt, da reißt nichts und man sieht keine losen Fäden. Die Schlitze sind super vernäht, so dass auch größere Gegenstände wunderbar eingesteckt werden können, ohne dass die Nähte zu sehr belastet werden.
 

 

Schwitzen verträgt der Gürtel auch gut, Feuchtigkeit wird gut abtransportiert, es wird an der engeren Stelle, wo er getragen wird, nicht heißer oder feuchter als an anderen Stellen der Kleidung.
  

 

Fazit

#2bFIT Jogging Gürtel


Der Laufgürtel ist richtig praktisch. Obwohl er keine Reißverschlüsse besitzt, kann ich getrost alles darin verstauen, und es bleibt an Ort und Stelle. Selbst das Handy ist sicher geschützt und Kleinteile fallen nicht heraus. Wer dennoch unsicher ist, kann den befüllten Gürtel nach innen drehen, da fällt dann garantiert nichts mehr raus.

Er fühlt sich weich und stabil an, bietet jede Menge Platz für Gels, Taschentücher oder MP3-Player. Außerdem wird der Lauffluss nicht durch herumschwappende Gegenstände gestört, weil durch den Gummi alles fest am Körper anliegt, ein enormer Vorteil gegenüber Gürteltaschen, die nur vorne ein Fach haben.

Nicht zuletzt sieht er gut aus, auf enganliegender Kleidung könnte man sogar meinen, er gehört zum Gesamtbild. Ich freue mich. Ein rundum gelungenes Produkt, das ich nicht mehr hergebe. Danke, dass ich testen durfte.
 

 

 


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Montag, 21. März 2016

Saint Agur - am liebsten mit Süßem

Hallo Ihr Lieben,

 

ich darf gerade den Saint Agur Blauschimmelkäse kosten. Dank Markenjury habe ich mehrere Packungen kostenlos bekommen und schlemme, was das Zeug hält.
 



Der Käse ist bei Kaufland, Edeka oder real erhältlich und kostet in der 125g Packung 2,29€.
Bei Rewe habe ich ihn nicht entdeckt.

Dank wiederverschließbarer Box hält sich der Käse lange frisch. Und die Packung lässt sich wirklich gut wieder zudrücken, so dass weder Wasser eindringt, noch Gerüche in den Kühlschrank gelangen.

 

Geschmacklich hat mich die Sorte überzeugt. Der Blauschimmel ist gut verteilt, der Käse selbst cremig und würzig. Die cremige Konsistenz schmilzt im Mund und lässt den Blauschimmelgeschmack mild wirken. Das Salzig-würzige kommt gut zur Geltung.

Pur auf Brot ist mir der Käse allerdings fast zu würzig, da muss ich das Brötchen schon sehr dünn belegen. Zum Glück lässt er sich nicht nur in Scheiben auflegen, sondern auch gut verschmieren, so dass ich auch mit wenig Käse ein leckeres Brot zaubern kann.

Ich mag ihn am liebsten in Kombination mit etwas Süßem. Da darf der Käse dann auch ruhig etwas dicker aufs Brot. In den letzten Tagen habe ich verschiedene Kombinationen probiert:

 

Mit Butter und Mango-Scheiben
 
 

 

Mit Mango-Scheiben, Walnüssen und Zitronenpfeffer
 
 
 
 
In einem leckeren Salat mit Orangen-Senf-Dressing
 
 

 

 

Und mein Liebling: Saint Agur auf Mango-Chutney

 


Das Rezept für das Mango-Chutney gibt’s natürlich gerne dazu:

Ihr braucht:

600g Mango in Würfeln (das sind etwa zwei kleine Mangos)
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
120ml Essig
200g Rohrzucker
Eine Prise Salz
½ TL Curry
½ TL gemahlenen Ingwer
 

Zubereitung:

Die Zwiebel fein hacken, den Knoblauch pressen und zusammen in etwas Butter anschwitzen.
Dann alle anderen Zutaten hinzufügen und 45 min köcheln.
Die Mischung in Gläser füllen und abkühlen lassen.  

Das Chutney hält sich mehrere Monate im Kühlschrank und schmeckt besonders gut zu würzigem Käse.
Tipp: Nehmt am besten weißen Essig, dann sieht das fertige Chutney appetitlicher aus. Es schmeckt aber auch mit dunklem Essig sehr gut. Wer mag, kann noch 70g Rosinen hinzufügen.
 
Das mitgelieferte Rezeptheftchen hat mich noch ein bisschen weiter inspiriert. Dort wird der Käse zusammen mit Walnüssen und karamellisiertem Feigenpüree auf einer frischen Feige gereicht, das sieht so lecker aus, dass ich es unbedingt noch probieren will. Auf süß mit salzig habe ich immer besonderen Appetit.

 

Fazit

#Saint Agur


Der Saint Agur Käse hat mich überzeugt. Die Cremigkeit passt hervorragend zum Blauschimmel und nimmt ihm ein bisschen die Bissigkeit. Er lässt sich gut schneiden, aber auch verschmieren.

In etwas Sahne geschmolzen erhaltet ihr eine leckere Pasta-Sauce.

125g sind eine gute Menge, um ihn einmal zu probieren. Er riecht ganz lecker, gar nicht streng, aber offen im Kühlschrank verbreitet sich der Geruch dennoch etwas. Die Packung verhindert jedoch größtenteils die Ausbreitung des Dufts im Kühlschrank. Überhaupt ist die Box wirklich gut wieder zu verschließen. Der Deckel kann eingeklickt werden und so kommt kein Wasser in die Schale, der Duft bleibt drinnen und der angeschnittene Käse bekommt keine trockenen Ränder.

Nur, lange hält der sich bei mir sowieso nicht, weil er so lecker ist, dass ich ihn in zwei Tagen wegschlemme.

Danke, dass ich kosten durfte.
 
Liebe Grüße
Kerstin alias Yolante
Yo ist Yo - hier und anderswo


 
 
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Freitag, 18. März 2016

Gegen den Ideenstop - Tipps für neue Artikel-Themen


Hilfe, mir fällt nichts ein! - Artikel-Themen finden


Hallo Ihr Lieben,


anscheinend bin ich nicht die Einzige, die hin und wieder an Ideenmangel leidet. Auch Martin von Webmasterfriday kennt das:



Eigentlich ist das nicht unbedingt mein Thema. Ich hatte bisher selten Probleme, Ideen zu finden. Bei mir fehlt eher manchmal die Lust am Schreiben oder die Zeit oder ich finde irgendwelche andere Ausreden.

Ideenmangel ist selten


Da ich einen Produkttestblog betreibe, mangelt es mir selten an Ideen. Passende Produkte, zu denen ich meine Meinung schreiben könnte, finde ich jeden Tag: der neue Joghurt-Drink im Rewe, die Saft-Sorten mit Stevia-Süße, mein Fernseher, Uhren, Schmuck, iPhone-Zubehör, und so weiter. Jeden Tag begegnen mir Gegenstände, die ich in Händen halte und mir denke: Darüber könntest Du auch mal einen Bericht schreiben. Oft erhalte ich Newsletter per E-Mail von anderen Produkttest-Blogs oder von Verbraucherportalen, die wieder ein Gewinnspiel starten oder Produktbotschafter suchen. Und schon ist meine Schreiblust wieder da. Ich will auch den neuen Epilierer ausprobieren und bewerbe mich auf den Produkttest. Natürlich nicht, ohne den passenden Bericht schon im Kopf vorzuformulieren. Wenn mir nämlich zu einem Produkt partout nichts einfallen will, was ich schreiben könnte, bewerbe ich mich lieber nicht. Dann verzichte ich auch gerne auf das kostenlose Produkt.

Und da es Produkttester-Portale und –blogs inzwischen wie Sand am Meer gibt, werden mir die Ideen hoffentlich auch in Zukunft nicht so schnell ausgehen.


Regelmäßiges Schreiben


Solange mein Produktnachschub nicht ausgeht, werde ich regelmäßig weiterschreiben. Einfach, weil es mir Spaß macht. Bloß hin und wieder klappt das einfach nicht. Manchmal fehlt mir die Lust. Ich möchte dann zwar endlich den Artikel zu Ende bringen, aber es stellt sich eine gewisse Langeweile ein. Manche nennen es Schreibblockade, aber ich finde dieses Wort grässlich. Der Maurer hat schließlich auch keine Mauerblockade. Und von einer Arbeiter- oder Angestelltenblockade habe ich auch noch nie etwas gehört.

Und so schreibe ich hin und wieder einfach um der Regelmäßigkeit Willen einen oder zwei Artikel pro Woche. Dabei verlasse ich durchaus auch mal das gewohnte Terrain. Ich schreibe dann gerne einen allgemeinen Artikel, fernab von Produkttest-Themen. Da kommen gleich neue Motivation und Schreiblust auf.

Insgesamt finde ich das regelmäßige Schreiben auf einem Blog sehr wichtig, vor allem, wenn jemand viele Follower hat oder gar einen Newsletter herausbringt. Denn ich kann mir vorstellen, dass bereits nach einer mehrwöchigen Pause sich niemand mehr an Yolante erinnern kann oder gar nach meinem Blog sucht. Also:


Immer schön am Ball bleiben


Was aber nun tun, wenn die Ideen wirklich mal ausbleiben. Dafür habe ich jetzt endlich ein paar Tipps parat.

1.    Ihr seid Euer Blog!


Also schreibt doch einfach Eure Gefühle auf.

Warum habt ihr keine Lust zum Schreiben? Was geht in Euch vor, wenn ihr gerade kein Thema parat habt? Schreibt einen Tipps-Artikel für andere, vielleicht kommen euch dann selbst neue Ideen.

2.    Eine Liste erarbeiten!


Sammelt listenartig Ideen, worüber ihr als nächstes Schreiben wollt und diese Liste stellt ihr dann zur Leser-Abstimmung. Diese Vorgehensweise bietet zwei Vorteile: erstens fallen euch sicher neue Themen ein, zweitens erhaltet ihr hoffentlich viele Rückmeldungen eurer Leser, wo deren Hauptinteressen liegen

3.    Eine Blogparade ins Leben rufen!


Martin hat es richtig gemacht. Wenn euch mal nichts einfällt, bietet auch diese Tatsache neues Artikel-Potential. Macht aus der Not eine Tugend und fragt andere Blogger nach ihrer Meinung. Warum betreibt ihr euren Blog? Wie kommuniziert ihr mit euren Lesern? Was sind eure Lieblingsklamotten? Mädels, wie sieht eure Handtasche innen aus? Jungs, welche Sportuhr ist euer Favorit? Eine Blogparade ins Leben zu rufen ist nicht so aufwendig, eigentlich reicht es schon aus, wenn ihr eine relevante Frage stellt.


4.    Alte Artikel aufspüren!


Manchmal ist es nicht verkehrt, erfolgreiche Artikel aus dem Archiv zu kramen. Besonders oft gelesene Berichte zeigen ein besonderes Interesse eurer Leserschaft. Da könnt ihr ansetzen. Vielleicht peppt ihr den alten Artikel mal mit neuen Infos auf und teilt ihn erneut in den sozialen Netzwerken. Eventuell trudeln damit auch neue Kommentare ein, die euch zu neuen Schreibideen inspirieren.

5.    Auf die Suche gehen


Gebt bei Google den Suchbegriff „Schreibblockade“ ein. Entweder ihr findet sämtliche Artikel, die erklären, warum es so etwas wie ein Schreibhemmnis überhaupt gibt, oder ihr findet sehr viele Artikel, die Tipps parat haben, was ihr dagegen tun könnt.

6.    Lesen, lesen, lesen


Es muss nicht immer schreiben sein. Gönnt euch doch einfach mal eine Pause. Wer kurzfristig keine neuen Artikel veröffentlicht, der wird in der Blogger auch nicht gleich untergehen. Füllt stattdessen eure Speicher auf, indem ihr euer Gehirn mit neuem Stoff füttert. Lesen ist dafür bestens geeignet. Romane, Sachbücher, Zeitschriften, selbst Bildbände eignen sich perfekt für neuen Input. Auch Kochbücher oder Lexika sind als Ideengeber nicht zu verachten. Je mehr ihr lest, umso mehr findet ihr zu eurer eigenen Inspiration zurück. Und ehe ihr euch verseht, verschwindet die Schreibblockade wie von selbst, neue Artikel-Ideen sprudeln wieder. Das wird euch dann eine Weile über Wasser halten, ehe die nächste Hilfe-mir-fällt-nichts-ein-Phase kommt.

7.    Das Hilfe-mir-fällt-nichts-ein-Spiel


Ich könnte es auch als Langeweile-Spiel bezeichnen. Denn es dient nur dazu, sich die Zeit zu vertreiben, bis wieder Ideen zum Zeitvertreib auftauchen, oder wie in unserem Fall, sich neue Artikel-Themen vor unseren Augen öffnen.

Das Spiel ist supereasy. Mache folgendes

a)    Sucht in einer Suchmaschine nach dem Suchbegriff „Das längste Wort der Welt“

b)    Schreibt alle Wörter auf, die euch anhand des Suchergebnisses ansprechen, z.B. Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz, Donau-Dampfschifffahrtsgesellschaftskapitänswitwe, Grundstücksverkehrsgenehmigungszuständigkeitsübertragungsverordnung

c)    Bildet aus den Buchstaben der Wörter neue sinnvolle Wörter zu einem bestimmten Thema, zum Beispiel Natur: Frischfleisch, Blatt, Blüte, usw. Findet mindestens zwanzig neue Wörter oder macht solange weiter, bis euch wie aus heiterem Himmel der neue-Idee-Blitz trifft


Wer jetzt immer noch an Ideenmangel leidet und keine neuen Artikel-Themen findet, der sollte vielleicht mal überlegen, einen neuen Blog zu starten, einen mit ganz neuen Themen oder einfach einen Bilderblog ohne Text. Mir fallen jedenfalls nach wie vor genug Themen ein, meine Pläne sind noch nicht erschöpft.


Ich hoffe, ihr seid nun auch wieder voll motiviert und voller Ideen.

Schönes Wochenende und

Liebe Grüße 

Kerstin alias Yolante

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Donnerstag, 17. März 2016

Auf dünnem Eis


Sind wir nicht alle ein bisschen Böse?


Hallöchen,


heute geht es auf dem Yolante Blog um das Böse. Genau gesagt um böse Menschen. Lydia Benecke hat sich in ihrem Buch intensiv damit beschäftigt. Und ich habe es gelesen.
 

Auf dünnem Eis

Die Psychologie des Bösen



Autorin: Lydia Benecke

Bastei Entertainment
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Paperback); Auflage: Nachdruck. (11. Oktober 2013)
14,99€
E-Book
11,99€ 
Die Autorin behandelt in diesem Sachbuch die Psychologie der Täter. Was geht in einem Schwerverbrecher vor? Und wie nah sind diese Eigenschaften an uns allen?


 

Inhalt 


Das Buch ist in 9 Kapitel gegliedert, die zwar in gewisser Weise aufeinander aufbauen, aber auch unabhängig voneinander gelesen werden können, der Inhalt bleibt dennoch verständlich.

Die Autorin führt uns in die Innenwelt echter Psychopathen, die teilweise schwere Straftaten begangen haben. Sie plädiert dabei keineswegs für Verständnis um die Täter, sondern versucht, Vorurteile gegenüber Psychologen, die sich mit denen beschäftigen, abzubauen.
Außerdem will sie vermitteln, dass die Wissenschaft in dem Bereich der forensischen Psychologie wichtige Dienste für unsere Gesellschaft leisten kann, einfach indem sie die Denkweise von Psychopathen sachlich betrachtet und eventuell Straftaten verhindert werden können. Mit der richtigen Herangehensweise können durch die Forschung bereits im Kindesalter psychopathische Eigenschaften entdeckt und möglicherweise in eine positiv Richtung gelenkt werden, so dass selbst psychopathisch veranlagte Menschen niemals zu einer Gefahr für die Allgemeinheit werden können.
Sie stellt die Eigenschaften, die Psychopathen ausmachen dar und zeigt, warum die Täter teilweise nicht anders handeln können, warum sie kaum Reue oder Schuldgefühle zeigen und wieso sie aus diesem Teufelskreis nicht alleine ausbrechen können. Außerdem macht sie deutlich, dass Therapien in Gefängnissen durchaus sinnvoll sind und auch Straftätern ein Leben nach dem Knast ermöglichen können.
Im zweiten Teil des Buches geht sie speziell auf Eigenschaften ein, die jeder Psychopath mehr oder weniger in sich vereint. Demzufolge schlummern auch in einigen ‚normalen‘ Menschen böse Eigenschaften, die sie aber nie zu einem Verbrechen verleiten würden.
Manchmal sorgen auch erst äußere Umstände dafür, dass Täter überhaupt zu Tätern werden, etwa wenn sie durch andere bedroht oder beeinflusst werden.
Sie verzichtet auch nicht darauf, uns vorzuführen, dass in jedem von uns Böses stecken kann. Dazu wählt sie aussagekräftige Gedankenexperimente, die zum Nachdenken anregen.
 

Warum lese ich sowas?


Sind wir nicht alle ein bisschen Böse? Genau auf diese Frage versucht die Autorin Antworten zu finden. Wir sind fasziniert von dem Bösen, wir lesen Psycho-Thriller, gucken Woche für Woche Tatort oder schauen begierig Serien wie CSI. In der Literatur ist das auch alles kein Problem, solange wir nicht selbst betroffen sind oder uns bedroht fühlen.

Nun bin ich selbst nicht die klassische Leserin von Krimis oder Thriller, aber Filme gucke ich mir auch an. Und ich möchte schon verstehen, warum jemand so etwas tut. Den Bösewicht nur Böse darzustellen, das gefällt mir in Film und Literatur auch nicht. Ich will verstehen, warum jemand in der Lage ist, Verbrechen zu begehen.
Es interessiert mich, was in jemandem vorgeht, der in der Lage ist, anderen Menschen Leid anzutun, ohne dabei mit der Wimper zu zucken. Mitleid scheint diesen Menschen fremd zu sein. Dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass es keinerlei Gefühlsregungen in bösen Menschen gibt. Und genau da liegt mein Interesse. Es geht in dem Buch eben nicht um Fiktion, sondern um echte Psychopathen. Die Autorin führt Interviews mit Tätern und zeigt sachlich, was jemand dabei denkt und fühlt, oder eben nicht fühlt. Dass es hier um wahre Geschichten geht, das finde ich spannender als es mir ein Roman je vor Augen führen könnte.
 

Meine Meinung zum Buch


Die Autorin schreibt sehr sachlich, fast wissenschaftlich. Sie versucht zwar, den Inhalt aufzulockern, aber am Ende liefert sie eher Fakten als Gefühle. In dieser Hinsicht war ich etwas enttäuscht. Das liegt aber nicht unbedingt daran, dass sie auf Gefühlsduseleien verzichtet, sondern es spiegelt einfach die Innenwelt eines Psychopathen am besten wider. Böse Menschen erleben die Gefühlswelt eher sachlich. Und das ist es, was ich hauptsächlich mitgenommen habe. Menschen, die skrupellos Verbrechen begehen, haben einfach keine Gefühle wie Mitleid, Schuld, Reue oder Nächstenliebe. Sie tun nur, was für sie selbst im Jetzt den Kick bringt.

Das erklärt auch, warum es Straftäter gibt, die nach schweren Vergewaltigungen oder gar Mord keine Reue zeigen oder sich bei den Opfern entschuldigen. Als ich das kapiert habe, tauchte unwillkürlich die Frage auf, ob es so etwas wie Gerechtigkeit wirklich geben kann? Denn wenn ein Täter seine Tat in keinster Weise bereut und eine Gefängnisstrafe als notwendiges Übel oder als „Kosten“ hinnimmt, dann kann sich das Opfer doch nicht gerecht behandelt fühlen, auch von der Justiz nicht.
 

Fazit 


Auf dünnem Eis – der Titel passt gut zum Inhalt des Buches. Denn wir bewegen uns irgendwie alle auf dünnem Eis. Aber gerade die Psychopathen sind es, die zwar manchmal ein ganz normales Leben führen, aber unter bestimmten äußeren Umständen einfach zum Verbrecher werden können. Und man sieht das diesen Menschen nicht an, denn sie sind Nachbarn oder Freunde, Verwandte oder Bekannte. Mir war der Inhalt dennoch zu sachlich, ich hätte mir gewünscht, mehr Gefühl zu erleben, aber das Thema an sich gibt das gar nicht her, denn Psychopathen sind einfach nicht gefühlvoll, sie erleben weder Trauer noch Freude, weder Scherze noch Liebe so intensiv wie wir. Gerade deshalb wird es wohl schwer zu verstehen bleiben, warum jemand kein Mitgefühl mit einem Opfer hat, sondern ein Verbrechen einfach ausführt. Soviel habe ich gelernt. Wer Krimis schreibt, der kann sich hier sicher noch einige Anregungen holen, um ein gutes Verbrecherprofil zu erstellen.

Es werden echte Fälle geschildert, und das sehr eindringlich und nachvollziehbar. Allerdings erwähnt die Autorin auch gerne ihre eigene Kompetenz, warum sie sich berufen sieht, mit Straftätern zusammenzuarbeiten. Das Eigenlob ist meiner Meinung nach etwas zu vordergründig, das lässt sich dezenter verpacken.
Ich habe das Buch in der Onleihe meiner Bücherei ausgeliehen und empfehle es gerne weiter.
Die Lektüre ist trotz des schweren Themas flüssig zu lesen und leicht verständlich. Es bleiben keine Fragen unbeantwortet und ich hatte trotzdem das Gefühl, das Thema wurde umfangreich behandelt.
Liebe Grüße
Kerstin alias Yolante
 
 

 


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Dienstag, 15. März 2016

Seilspringen für mehr Kondition



Yolante testet: ActiveElite Profi Springseil 


Hallo Ihr Lieben,


von Active Elite darf ich ein Profi Springseil testen.

Konkret handelt es sich um ein sogenanntes Speed Rope, das im Fitnessbereich eingesetzt werden kann, aber auch im Leistungssport zum Einsatz kommt. Die Qualität ist besonders gut, es verspricht Langlebigkeit und ist vielseitig einsetzbar. Vielleicht kennen einige von Euch den Begriff Speed Rope Skipping, bei dem während des Springens verschiedene Figuren gezeigt werden. Genau für einen solchen Einsatz ist das Seil gemacht.



Active Elite Profi Springseil


Ideal für: Boxen, Crossfit, MMA, WOD
Speed Rope
inklusive Transporttasche, Ersatzseil & Ersatzschrauben
9,90€

Normalerweise kostet das Seil über 20 Euro, es ist aber bei Amazon z.Zt. für unter 10€ zu haben.

Ich habe es kostenlos für einen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Meine Meinung bleibt davon natürlich unberührt.

Warum ein Speed Rope für Marathonläufer?


Ich habe mir das Seil zum Testen ausgesucht, weil ich gerne mein Marathontraining um ein Element erweitern möchte. Das Seilspringen sorgt für einen hohen Puls, der dem beim Intervalltraining ähnelt. Dadurch kann ich bei hohem Puls trainieren, ohne die Gelenke durch die harten Stöße, wie sie beim schnellen Laufen vorkommen, zu belasten. Mir erscheint das sanfte Aufkommen beim Seilspringen weniger belastend. Außerdem macht es großen Spaß, vor allem, weil ich schnell Fortschritte gemacht habe. Denn anfangs konnte ich gerade mal 17 Sprünge am Stück schaffen, inzwischen liege ich bei 44-50. Und ich will mich noch ein bisschen steigern. Seilspringen ist ideales Konditionstraining.

Inspiriert hatte mich ein Trainingstipp bei Fitness-Mama: http://fitness-mama.de/einlaufmitdemseil/


Erster Eindruck des Active Elite Seils

Zunächst bin ich überrascht, dass es in das kleine Säckchen passt. Doch als ich es auspacke, sehe ich auch gleich den Grund. Das Seil ist sehr dünn und zusammengerollt. Zum Glück lässt es sich leicht auseinanderrollen und ohne Knicke oder Entfesselungsaktionen öffnen. Für mich ist es leider zu lang, so dass ich es nicht sofort nutzen kann. Vorher muss ich es kürzen, was aber schnell geht und fast ohne Werkzeug funktioniert. Ihr braucht bloß einen Saitenschneider, denn mit der Schere konnte ich es nicht kürzen. Das Seil ist sehr stabil und mit einer Gummischicht geschützt. Auf den äußeren Enden befinden sich kleine Kappen, die vorm Kürzen abgezogen werden und nach dem Kürzen leicht wieder aufsteckbar sind. So kann man sich an den Seilenden nicht verletzen.

Befestigt werden die Enden mittels geriffelten Kreuzschrauben, die sich von Hand festziehen lassen. Dennoch habe ich Schrauben nach handfestem Anzug nochmals mit dem Kreuzschlitz nachgestellt, damit sich auch bei hohen Drehfrequenzen nichts lockert. Denn das Seil muss schon einiges aushalten.




Länge einstellen

Da ich kein Fachmann für Seilspringen bin, musste ich mir erst Infos zum Thema suchen. Fragen wie

Zieht man beim Einstellen Schuhe an oder nicht?

Gibt es Unterschiede bei der Einstellung für besonders kleine Menschen wie mich?

Kann die Seillänge anhand der Körpergröße ermittelt werden?

Oder stelle ich die Länge anhand markanter Körperteile ein?

Diese und andere Fragen habe ich mir gestellt. Denn ich wollte das Seil schon genau auf meine Körpermaße einstellen. Also habe ich mich schlau gemacht und bin fündig geworden.

Wichtig ist, dass ihr Eure üblichen Sportschuhe für den Einstellvorgang tragt.

Auf http://www.dasspringseil.de/blog/wie-lang-muss-ein-springseil-sein beschreibt Marco verschiedene Methoden der Längenermittlung, je nach Vorlieben könnt ihr euer Seil damit gut anpassen oder die Länge berechnen.


Das Active Elite Profi Springseil lässt sich sehr gut in der Länge einstellen. Die Schrauben können dank geriffelten Außenseiten sehr gut von Hand gelöst und befestigt werden. Das Seil zieht sich leicht durch die Öffnungen und verrutscht nicht so schnell wieder, selbst wenn es zunächst nur locker angezogen wurde, um die Länge zu überprüfen.

Das gelieferte Seil war allerdings so lang, dass es sicher auch Leute über 1,80m gut benutzen können. Ich musste es jedoch abschneiden. Man kann zwar die Länge durch die Ösen an den Griffen ziehen, aber mein kurzes Seil hatte danach so lange Seilreste an den Griffen überstehen, dass sie mich beim Springen gestört hätten. Also habe ich sie abgeknipst, was absolut kein Problem war.


Das Seil öffnet sich an der Schnittstelle auch nicht, sondern die einzelnen Drähte bleiben verdreht und die Schnittkante wirkt nicht besonders scharfkantig. Trotzdem bin ich froh, dass noch eine Gummihülse zum Schutz dabei ist, die auch genau drauf passt, ohne dass ich Angst haben muss, dass sie nach zwei Schwüngen wieder abfällt.


Die Griffe

Beide Griffe passen gut in den Hand, sie sind relativ dünn und werden von oben nach unten etwas dicker. Das Material ist recht glatt, aber ich kann sie gut festhalten, sie rutschen mir nicht aus den Fingern. Gleichzeitig drehen sie sich leicht mit, wenn ich das möchte. So kann ich gut nachgreifen oder bei Geschwindigkeitsanpassungen etwas fester zupacken. Selbst mit schwitzenden Händen kann ich noch gut zupacken und drehen.

Außerdem ist der Kunststoff gut verarbeitet. Nirgends sind raue Stellen zu finden oder gar Grate. Alles ist glatt und fühlt sich gut an.


Springen

Das Seilspringen mit dem Profiseil fetzt, wenn ich das mal so sagen darf. Es ist ein anderes Gefühl als mit den üblichen Kinderspringseilen, die wir sonst so im Haushalt haben. Ich komme gut damit klar und kann bereits nach den ersten Versuchen einige Durchläufe am Stück schaffen. Das pfeift macht schöne monoton Geräusche beim Aufschlagen des Seils auf dem Boden. Der Luftwiderstand ist sehr gering.

Die Länge habe ich anscheinend auch richtig eingestellt, denn es stößt weder am Kopf noch an den Füßen an, außer ich bin außer Puste, dann bleibe ich hängen. Es macht mir also großen Spaß, das Seil zu nutzen. Die Geschwindigkeit ist viel höher als bei den bunten Kunststoffseilen. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, das Springen fällt mir leichter.

Was mir besonders positiv aufgefallen ist: Die Griffe lassen sich so leicht führen, dass es möglich ist, nur aus den Handgelenken zu drehen. Das war mir vorher nie so gelungen, ich habe immer die Unterarme zum Schwingen mitbenutzt. Dieses Seil ermöglicht aber merklich ein viel sanfteres Springen bei gleichzeitig viel weniger bewegten Armen. Es fühlt sich in jedem Fall einfach super an. Ich komme mir richtig fit vor.

Die Freude am Springen hat auch gleich meine Motivation geweckt. Mal sehen, ob ich demnächst 100 am Stück schaffe. Danach kann ich mir dann vielleicht ein Zeitziel setzen. Drei Minuten am Stück springen wäre nicht schlecht.


Qualität

Nicht nur beim Springen habe ich ein gutes Gefühl, auch die Qualtiät spricht für das Active Elite Profi Seil. Es trägt den Namen nicht nur im Titel, sondern es macht auch einen profimäßigen Eindruck.

Die Gummierung ist stabil und löst sich nicht. Die Schrauben klappern nicht. Die Führungslöcher sind groß, so dass das Seil Bewegungsspielraum hat. Außerdem verdreht es sich nicht, bekommt keine Knicke oder anderweitige Gebrauchsspuren. Und obwohl ich es nach Gebrauch einrolle und in das Säckchen stecke, sieht es beim nächsten Mal aus wie neu. Das Seil bleibt glatt und ist sofort einsatzbereit, ohne dass ich es vorher entwirren oder wieder glatt ziehen muss. Klare Empfehlung von mir.

Nur in der Mitte bekommt die Schutzhülle mit der Zeit Gebrauchsspuren. Der Überzug reibt sich durch die Aufschläge auf dem Boden mit der Zeit ab. Ich bin gespannt wie lange ich das Seil nutzen kann bis die ersten offenen Stellen erscheinen und das Seil durchscheint. Aber selbst dann kann man es weiter benutzen.


Zubehör

Eigentlich bekommt man für den Preis von knapp 10€ nicht nur ein Seil, sondern zwei, weil sich ein Ersatzseil im Zubehör befindet. Das finde ich gut, denn ich denke, die Griffe halten mehr aus als ein durchgesprungenes Seil. Außerdem sind noch zusätzliche Schrauben enthalten sowie Schutzkappen und weitere Kleinteile.

Das Säckchen besteht auch aus Nylon, macht einen stabilen Eindruck, ist gut vernäht und kann leicht geöffnet und verschlossen werden. Die Kordel ist dick und handlich, die Öffnung groß genug, um das Seil inklusive Griffe gut hineinzubekommen. Dabei bleibt es von den Abmessungen her dennoch handlich und unauffällig. Super gelöst.


Fazit

Für knapp 10 Euro bekommt ihr mit dem Active Elite Profi Springseil ein sehr gutes Produkt, das lange hält und sich nicht verdreht oder verheddert. Es ist easy einstellbar, die Schrauben sind geriffelt und lassen sich auch von Hand gut festdrehen. Zum Kürzen ist evtl. ein Saitenschneider notwendig. Mit der Schere geht es nur sehr schwer.
Der Luftwiderstand beim Springen ist sehr gering. Zudem wiegt das Seil fast nichts, auch die Griffe sind ultraleicht. Es kann bei hohen Geschwindigkeiten gesprungen werden.
Ihr werdet sicher wie ich lange Spaß und Freude daran haben. Ich würde auch kein normales Seil mehr kaufen, denn das Stahlseil bietet viele Vorteile. Bloß Schuhe solltet ihr immer tragen, sonst kann es beim Hängenbleiben an den Zehen weh tun, nicht nur wegen der Härte des Seils, sondern vor allem wegen der hohen Geschwindigkeit, mit der das Seil auf die Füße trifft. Schuhe federn das aber gut ab und es tut nicht weh.
Dank stabilem Nylon-Sack lässt es sich gut verstauen und an einen Haken hängen oder transportieren.
Danke, dass ich das testen durfte.


Bis bald
Yolante


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